Die Dörfer

Terpen- und Wierdenland, eine Geschichte in Entwicklung wird in verschiedenen Phasen durchgeführt. Während der ersten Phase machen sich die Initiativnehmer in und mit den Bewohnern der Dörfer an die Arbeit. Drei dieser Dörfer liegen in Fryslân und die anderen drei in Groningen. In diesen Dörfern machen sich Archäologen und Landschaftsexperten zusammen mit den Bewohnern auf der Suche nach den Spuren der Vergangenheit. Danach wird untersucht was notwendig ist, um die charakteristischen Elemente und Strukturen nachhaltig wiederherzustellen, zu verwalten oder weiterzuentwickeln. Die Geschichte des Dorfes wird dadurch visualisiert. Alle sechs Dörfer haben einen individuellen Platz auf unserer Webseite. Hier finden Sie unter anderem weitere Informationen über die Geschichte (in Entwicklung) dieses Dorfes und einen interaktiven Dorfatlas. Außerdem stehen auf dieser Seite Artikel von örtlichen Redaktionsmittgliedern, in denen mehr über die Dörfer und was sich dort abspielt, erklärt wird. Möchten Sie auch Reaktionsmittglied werden oder auf andere Art mittmachen?

Terpen-Dörfer in Friesland

Kerkpad, HallumHallum

Hallum ist mit seinen circa 2700 Einwohnern ein ziemlich umfangreiches Terpen-Dorf. Der ursprüngliche Teil des Dorfes steht unter Denkmalschutz. Ein besonderes Merkmal ist der große Erdhügel auf der die ‘Große‘ oder Sankt Martins Kirche, welche aus dem 13ten Jahrhundert stammt, erbaut wurde. Um 1806 wurde der zerfallene Satteldachturm wieder aufgebaut und bekam gleichzeitig eine verengte Spitze. In unmittelbare Nähe des Kirchenfriedhofes steht eine Reihe von ebenso markanten Häusern. Mehr Fotos >

 

dorp-firdgumFirdgum

Firdgum hat ungefähr hundert Einwohner und sechs verschiedene Terpen. Alle diese Erdhügel zählen zu den Reichsmonumenten. Ein besonderer Blickfänger ist der Kirchturm aus dem 13ten Jahrhundert mit einer Glocke aus 1471. Der Turm war Teil der reformierten Kirche, welche im Jahre 1794 abgebrochen wurde. Eine andere Besonderheit ist das rekonstruierte ‘Zodenhuis’(Grasschollenhaus) mit seinen Mauern aus Grasschollen. Früher ein herkömmliches Baumaterial im Terpengebiet. Mehr Fotos >

 

dorp-wijnaldumWijnaldum

Wijnaldum zählt ungefähr 350 Einwohner und ist vor allem wegen seinem Koningsterp (Königshügel) und seiner Fibula bekannt. Diese Mantelspange wurde 1953 von einem Bauern aus der Region entdeckt und war vermutlich Besitz einer hochadligen Person. Das vergoldete Silberexemplar mit goldenem Filigranwerk und rotem Almandin, ist im Friesischen Museum und als Kunstwerk in Wijnaldum zu bewundern. Mehr Fotos >

Wierdendörfer in Groningen

dorp-ulrumUlrum

Ulrum hat ungefähr 1500 Einwohner und ist eine sogenannte Doppel-Wierde. Auf der einen Wierde steht eine Romano-Gotische Kirche aus dem späten 12ten Jahrhundert. Neben der anderen stand einst das Landgut der Familie Asinga, welche im Jahre 1659 an der Stelle eines fürstlichen Bauernhofes erbaut wurde. Dass auch die Asingaborg enorme Dimensionen gehabt haben muss, ergibt sich aus den Dokumenten, die nach dem Abriss des Gebäudes in 1809 übriggeblieben sind. Mehr Fotos >

 

dorp-godlinzeGodlinze

Godlinze ist ein Dörfchen mit ungefähr 265 Einwohnern. Dieses Dorf hat eine besonders schöne Wierde. Der aufgeschüttete Erdhügel gehört zu den höchsten der Provinz Groningen und hat die Struktur eines Kutschenrades. Auch die monumentalen Häuschen und Kirchen, mit zum Teil sehr besonderer Inneneinrichtung, machen dieses Dorf, welches einst an der Mündung des Fivel-Flusses lag, äußerst markant. Mehr Fotos >

 

dorp-warffumWarffum

Warffum liegt am östlichen Ufer der vormaligen Hunze-Mündung und ist Teil des Wierden-Bogens. Das Dorf hat ungefähr 2500 Einwohner und mehrere monumentale Gebäude. Die Wierde bildet die Grundlage für eine Kirche aus dem 12ten Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Eine andere Besonderheit: Ein Teil des Dorfes gehört zum Freiluftmuseum Het Hoogeland. Mehr Fotos >

 

Konzept für die Dörfer

Jedes Terpen- und Wierdendorf erzählt eine einzigartige Geschichte. Bewohner, örtliche (historische) Vereinigungen, Unternehmer und Wissenschaftler der Reichsuniversität von Groningen erwecken diese Geschichte aufs Neue zum Leben. Mit dem ultimativen Ziel um heraus zu finden was notwendig ist, um die charakteristischen Elemente und Strukturen auf  verantwortliche und dauerhafte Art und Weise wiederherzustellen, zu verwalten und/oder weiterzuentwickeln.

 

  


 

 

  • Terpen und Wierdenland, eine Geschichte in Entwicklung.